Zoll Checkliste





Wenn Sie das erste mal mit dem Zoll zu tun haben, sind Sie auf der Zoll Checkliste  genau richtig. Durch die weitgehende Vereinheitlichung und europäsche Harmonisierung ist der Spielraum für „Ausnahmen“  oder nachträgliche Einreichung von fehlenden Papieren mitlerweile sehr klein, so daß es einer sorgfältigen Vorbereitung bedarf bevor Sie Ihr Vorhaben umsetzen können.
Anhand der folgenden 4 Punkte Checkliste können Sie überprüfen, ob Sie alle Vorbereitungen ordnungsgemäß getroffen haben.

Zoll Checkliste

  1. Eori
  2. Zolltarifnummer / Warentairfnumnmer (Taric)
  3. Exportpapiere
  4. Dokumente

1. Hat Ihr Unternehmen schon  eine EORI Nummer ?

Die EORI (Economic Operators Registration and Identification System) ist Ihre Registriernummer bei den Zollbehörden. Sie dient der eindeutigen Identifizierung Ihres Unternehmens oder einer Privatperson gegenüber den Zollbehörden.
Diese Nummer ist zwingend erforderlich.

Weitere Infos zur EZoll ChecklisteORI auf der offiziellen Seite des Zolls unter:

Das europäische Registrierungs- und Identifikationssystem (EORI)  

Den Antrag für eine EORI Nummer finden Sie unter folgendem Link

EORI Antrag

So beantragen Sie die EORI-Nummer >> bitte hier klicken

 

2. Kennen Sie die Zolltarifnummer(n) für Ihre Produkte ?

Informationen zur Zolltarifnummer (ZTN) finden Sie hier

3. Haben Sie die erforderlichen Zollpapiere erstellt ?

Informationen, welche Papiere Sie benötigen finden Sie unter folgenden Links:

Für Exporte bis zu einem Warenwert von 999,– oder Gewicht von 999 KG
Für Exporte ab einem Warenwert von 1.000,– oder Gewicht von 1.000 KG

4. Haben Sie mit dem Warenempfänger abgesprochen, welche Dokumente er zusätzlich für seinen Import benötigt?

Es gibt eine ganze Reihe weiterer Dokumente wie beispielsweise Ursprungszeugnisse, Warenverkehrsbescheingungen (EUR1 oder AT.R), Qualitätszeugnisse des Herstellers u.v.a. Diese Papiere sind nicht zwingend für die Ausfuhr bei den europäischen Zollbehörden erforderlich, können aber unerlässlich für den Empfänger sein, damit dieser Ihre Waren in seinem Land einführen kann. Nicht selten werden bereits versendete Waren wieder in das Ursprungsland zurück gesandt, oder viel schlimmer, der Einfachheit halber sogar vom Zoll vernichtet, nur weil Zeugnisse oder andere Papiere fehlen, die Verpackungsvorschriften nicht eingehalten worden sind, oder schlicht behördliche Beglaubigungen beispielsweise der GHORFA (Arabisch- deutsche Industrie.- und Handelskammer)  fehlen.

Aus diesem Grund ist es ratsam, vorab mit dem Empfänger abzuklären, welche Papiere er zusätzlich zu Ihrer Handelsrechnung und Packliste benötigt.

Zusätzlich können Sie diese Informationen  aus den Konsulats- und Mustervorschriften (KuM) der IHK Hamburg erhalten.

 

Wenn Sie hinter diese 4 Punkte einen Haken setzen können, sind Sie bereits gut für Ihre erste Zollabwicklung vorbereitet.

Ein persönliches Gespräch bringt oft mehr Aufschluß als das Studieren von Dokumenten und Webseiten. Aus diesem Grund haben wir ein Servicetelefon eingerichtet. Sie können uns Mo- Fr. ab 9.00 bis 16.00 Uhr erreichen. Die Beratung ist kostenfrei.